DIE WELt

IN ORDNUnG

Für ihre Arbeit „Die Welt in Ordnung“ schöpft Tuulikki ihre Inspiration aus den Materialcollagen der Innenarchitektur. Diese werden für Präsentationen temporär zusammen gelegt und verschwinden anschliessend wieder in den Materialbibliotheken.

Tuulikki greift diese Collagen auf und stellt ihre eigenen Materialien her, die Analogien zu den Ursprungsmaterialien aufweisen. Basierend auf der Fibonacci-Folge hat sie alle Bauteile einem Maßsystem untergeordnet, das im Verhältnis dem goldenen Schnitt ähnlich ist.

Die so angelegte Materialbibliothek stellt die Grundlage ihrer Collagen dar.

In allen Bereichen, in denen Tuulikki arbeitet, steht der stark geometrische, grafische Blickwinkel im Vordergrund. In ihrer künstlerischen Arbeit interessiert sie die durchdachte Zusammenstellung verschiedener haptischer Qualitäten von Materialien und die Kombination der Farben, die in ihr etwas zum Klingen bringen. Hierbei geht sie nicht nach Farbtheorie vor, sondern intuitiv.

„Die Welt in Ordnung“ beschreibt für sie das angenehme Gefühl welches entsteht, wenn in einer Arbeit Maße, Farben und Materialien zusammenkommen, die wie ein Puzzle perfekt zusammenpassen.

“Als würde es click machen. Und plötzlich wird aus Unordnung Ordnung”